Bereits vor zwei Jahren hat sich die altehrwürdige Universitätsstadt Tübingen als Stadt des Humors einen Namen gemacht. Und, ja, ganz im Ernst, es geht »Heiter weiter!« Diesmal mit dabei: Dr. Eckart von Hirschhausen, Prof. Dr. Willibald Ruch und eine fulminante Gala unter dem Titel »Schluss mit lustig?«.

 

Unter dem Motto »Heiter weiter!«  findet in diesem Jahr die 2. Tübinger Humorwoche statt. Die Eröffnungsgala am 27. Juni 2011 im Kino Museum wir diesmal ein ganz besonderes Erlebnis, denn der bekannte Glücksforscher und Kabarettist Dr. Eckart von Hirschhausen wird die Humorwoche mit einer eigens für Tübingen geschaffenen Show zugunsten seiner Stiftung „Humor hilft heilen“ eröffnen. Gemeinsam mit den Improkünstlern des Tübinger Harlekintheaters stellt sich der aus Funk und Fernsehen bekannte Arzt nach seinem Soloauftritt den Herausforderungen spontanen Theaterspielens – wenn das mal nicht gesund für die Lachmuskeln ist?


Gesund ist gut, denn „Wir sind kein weiteres Lach- und Kleinkunstfestival“, betont Heike Frank-Ostarhild, die 2008 die Idee der Humorwoche hatte. Von der ersten Stunde an dabei sind der ehemaligen SWR-Kulturredakteur Thomas Vogel und Alexander Frank, 1. Vorsitzender der KulturGilde e.V. Baden-Württemberg. Gemeinsam  schnürten sie diesmal ein Paket von über 30 Veranstaltungen, bei dem es immer wieder um Gesundheit und Humor  geht. Humor als Heilmethode und Kraftressource nutzen, in Therapie, Erziehung und Pflege – diesen Themen widmen sich Tübinger Klinikclowns, Referenten der Organisationen HumorCare Deutschland sowie HumorCare Schweiz. Workshops und Vorträge am Tübinger Universitätsklinikum laden Ärzte, Pflegepersonal, Studierende und Interessierte aus anderen Bereichen dazu ein, sich weiterzubilden.


Aus Zürich reist der international wohl renommierteste Humorforscher Prof. Dr. Willibald Ruch extra nach Tübingen, um am Freitag bei einem der beiden ganztägigen Symposien zu Humor und Forschung an der Eberhard-Karls-Universität zu referieren. Dort geben sich zwei Tage lang Spezialisten des Humors in Politik, Psychologie, Literatur und anderen Forschungsbereichen die Klinke in die Hand. Außerdem findet ein eintägiger Kongress zum Thema Burnout-Prävention für Ärzte, Pflege- und Klinikpersonal statt, darunter, wie Humor im täglichen Berufsalltag helfen kann. Humor und Beruf sind Themen, die während der Humorwoche immer wieder verknüpft werden, beginnend bei der Bewerbung im Assessment-Center bis hin zu seiner Verwendung im betrieblichen Gesundheitswesen. Doch natürlich wird auch wieder auf vielen Tübinger Bühnen gelacht. Wer die vier internationalen Überraschungsgäste bei der Comedystube mit Helge Thun, Udo Zepezauer und Christine Prayon im Sudhaus sein werden, bleibt ein Geheimnis bis zum Schluss.

 

Die Stars der Abschlussgala im Landestheater unter dem Motto »Schluss mit lustig?« stehen aber schon fest: der bekannte Schwabenkabarettist Bernd Kohlhepp alias Herr Hämmerle bringt eine ganze Band mit, Philipp Weber bietet Kostproben aus seiner Show “Futter“. Zudem geben sich Heiner Kondschak, Dietlinde Elsässer  und viele andere bekannte Tübinger Satiriker, Kabarettisten und Komiker ein Stelldichein und beweisen, dass noch lange nicht Schluss ist mit Humor in Tübingen.

 

Den Rückblick auf die Humorwoche 2009 finden Sie hier.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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